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10 Cybersicherheitstrends, die Sie kennen sollten

Die Arbeitswelt hat sich 2020 Corona bedingt stark verändert. Viele Unternehmen und Arbeitnehmer* haben auf Homeoffice umgestellt und daran wird sich auch 2021 so schnell nichts ändern. Oftmals fehlen für Remote-Arbeitsplätze jedoch ausreichende Sicherheitskonzepte. Deshalb prognostizieren Sicherheitsexperten*, dass Online-Angriffe auf das Homeoffice 2021 weiter zunehmen werden.

Hier ein Ausblick auf die Top 10 Sicherheitstrends 2021:

  1. Synchronisierungs- und Zeitserver-Hacks
    Über die Deaktivierung der Synchronisierungsstandards Network Time Protocol (NTP) und Windows-Zeitserver können z. B. Server-Lizenzierung und batchbasierte Transaktionen fehlschlagen. Das erleichtert Hackern* Angriffe auf wichtige IT-Strukturen und Backend-Prozesse.
  2. Beeinflussung von Machine-Learning-Prozessen
    Immer mehr Unternehmen setzen auf automatisierte Prozesse. Gelingt Cyberkriminellen der Zugriff auf ursprüngliche Trainingsdaten, können sie diese manipulieren und durch das Einschleusen von Daten ein selbstlernendes System erzeugen, das die Integrität von Daten beschädigt.
  3. Machine Learning-Attacken
    Für Angriffe auf IT-Systeme und Netzwerke missbrauchen Cyberkriminelle Künstliche Intelligenz (KI). Machine Learning Engines werden gezielt mit Daten aus erfolgreichen Angriffen trainiert, um immer schneller Muster und Schwachstellen in Sicherheitssystemen zu erkennen und auszuspionieren.
  4. Deepfake-Angriffe
    Mit Hilfe von KI werden bei Deepfake-Angriffen Video-, Audio- und Bilddateien mit täuschend echt wirkenden, falschen Identitäten erstellt. Experten* gehen davon aus, dass irgendwann nicht mehr erkennbar sein wird, ob man mit einem echten Menschen oder einer „Fake-Person“ kommuniziert.
  5. Remote-Access-Angriffe
    Zu erwarten sind auch weiterhin Attacken auf Homeoffice Arbeitsplätze durch Phishing-Methoden per E-Mail-, Sprach-, Text- und Instant-Messaging-Nachrichten.
  6. DSGVO Gesetze überfordern Unternehmen
    Unternehmen sind gefordert schnellstmöglich die gerichtlich ausgeweiteten Datenschutzgesetze zum Datenaustausch zwischen Europa, den USA und anderen Drittländern umzusetzen. Dies betrifft die Verarbeitung von Kundendaten sowie die Sicherstellung und Entwicklung von Verfahren und Benachrichtigungskonzepten bei geforderter Datenlöschung und Verstößen.
  7. Mehr Social-Media-Attacken
    Durch unsichere Authentifizierungs- und Verifizierungsmethoden gelingt Hackern* das Eindringen in Unternehmensnetzwerke über die sozialen Medien.
  8. Anwender werden zum Spielball von Hackern*
    Durch Erpressung und Bestechung oder mit der Drohung gestohlene Daten zu veröffentlichen, versuchen Hacker* sich Zugriff auf Unternehmensnetzwerke zu verschaffen oder Lösegeldzahlungen zu erzwingen.
  9. Cyberversicherungen nehmen zu
    Immer mehr Unternehmen sichern sich gegen Datendiebstahl mit Cyberversicherungen ab.
  10. Vermehrter Diebstahl digitaler Identitäten
    Bei Zugriffen auf IT-Systeme und Dienste außerhalb des Unternehmensnetzwerks oder der Rechenzentrumsumgebung sind funktionierende Identifikationsmechanismen der beste Schutz gegen Cyberangriffe.

10 Vorhersagen, die zeigen, dass die Sicherheit und der Schutz von Daten wichtiger denn je sind. Bei allen Cyberszenarien sollte jedoch nicht vergessen werden, dass gerade im Homeoffice täglich auch unzählige physische Daten anfallen. Und ganz gleich ob Rechnungen, Mitteilungen, Korrespondenzen oder sensible Kundendaten, nichts davon gehört in den Hausmüll oder die normale Papiertonne.

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