Daten. Leben.

Hacker verbreiten gezielt Corona-Fake-Apps

Sozialleben und Wirtschaft sind unter dem Einfluss von Corona immer noch stark eingeschränkt. Der kriminellen Energie von Hackern tut dies allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil, ob gefälschte Internet-Seiten für die Corona-Soforthilfe oder falsche Corona-Apps, Cyberkriminelle nutzen die Pandemie hemmungslos für sich aus.

Das Unternehmen Check Point Research warnt konkret vor Malware in Apps, die sich als Corona-Apps ausgeben. Unter Namen wie “coronavirus“, “covid19“ oder “corona-apps“ täuschen sie vor, relevante Informationen über das Virus zu geben. Tatsächlich aber greifen sie über die Schadsoftware auf persönliche Daten und Passwörter zu und hacken sich ins Online-Banking.

30.000 neue Domains, mit Bezug zu covid-19, hat Check Point Research in einer zweiwöchigen Untersuchung registriert und davon 0,4 Prozent als bösartig und 9 Prozent als verdächtig bewertet. Die Malware-Wahrscheinlichkeit, bei Webseiten zum Thema Corona, stuft der Software-Anbieter doppelt so hoch ein, wie bei Webseiten zu anderen Themen.

Deshalb sollten Apps aus unbekannten Quellen am besten gar nicht erst geöffnet werden. Aber auch bei Apps aus offiziellen App-Stores sollte man vor dem Download genau hinschauen.

Verlässliche Informationen zu Covid-19 finden Sie unter folgender Linksammlung.